Letzte Woche hatte ich ein paar Tage frei von der Uni, von Donnerstag bis Sonntag. Und glücklicherweise sind meine Eltern ja momentan auch im Land, deshalb sind sie Mittwochmittags, nachdem meine Vorlesungen fertig waren, hier vorbei und wir sind Mittagessen (endlich mal ordentliches Steak statt Mensa) und bei Walmart kurz einkaufen gegangen. Später war ich noch bei Freunden zum Grillen eingeladen während Mama und Papa ein kurzes Nickerchen im Hotel machten, und so gegen halb zehn sind wir dann alle auf ein Bier und ein paar Chicken Wings ins Fainting Goat gegangen. War recht unterhaltsam, Papa hat ein Diskussion über Gott und die Welt mit Elias und Kevin angefangen, die auch den gesamten Abend anhielt (wie sagte James, der zwischenzeitlich anrief:”Ich wette 20 Dollar, dass dein Vater gewinnt und 5 Dollar, dass Elias nicht aufgibt!”), aber wir anderen hatten auch unseren Spaß.

Am nächsten Morgen, nach einem ordentlichen Frühstück bei Dell’s Diner, ging’s dann ab nach Milwaukee zur Verena. Irgendwann gegen abend kamen wir in Cedarburg an, mussten noch kurz auf den Schreiner warten und dann gingen wir Pizza essen bei Tomaso’s. Sah ein bißchen suspekt aus da und man musste beim Barkeeper bestellen, aber geschmeckt hat es super. 

Freitag sind wir rüber nach Port Washington gefahren, ein überaus pittoreskes Städtchen mit Hafen. Besonders schön war der Blick auf ein paar hübsche Häußchen am Wasser, wäre da nicht das überdimensionale Kraftwerk gewesen, was irgendeiner direkt dahinter gebaut hat. Naja, wir haben dann die andere Seite vom Hafen erkundet und nachdem uns kalt genug war ein einem kleinem Café wieder aufgewärmt. Später ging es Verena nicht ganz so gut, deshalb sind Mama, Papa und ich alleine in ein Fischrestaurant gefahren, wo sie es irgendwie ein bißchen mit der Halloween-Deko übertrieben haben. Ich wollte jedenfalls nicht eine riesige Sensemannfigur beim Essen direkt über mir hängen haben.

Samstag wurde ein wenig Milwaukee erkundet, erst durch eine Stadtrundfahrt, danach sind wir ein wenig an der Küste langspaziert und haben uns das Discovery World Museum angesehen. Eigentlich wollten wir nurmal so schauen und nicht wirklich rein (hat immerhin 17 Dollar pro Person gekostet) aber ein freundlicher Mitarbeiter hat uns kostenlos reingelassen, weil wir von ausserhalb kommen und wir doch ein bißchen was sehen sollten. Es gibt eben doch noch nette Menschen! Das Museum war sehr interessant und im Giftstore hab ich Austronauten-Eis als Mitbringsel für Ari und Arjun gefunden. Später waren wir dann noch ein bißchen shoppen und Verena und ich haben uns Wintermäntel gefunden – den ich dann ja am Sonntag gleich gebraucht habe (wegen dem Schneesturm). Heute ist übrigens blauer Himmel und zwanzig Grad, ich war den ganzen Tag im T-Shirt unterwegs. Ich glaub ich geb’s auf das Wetter hier zu verstehen. Naja, abends waren wir nochmal schön essen und Sonntag morgen hat mich Papa dann auch schon wieder zurück zur Uni gefahren (da fährt man übrigens so um die fünf Stunden), wo ich mich gleich in den riesigen Haufen Hausaufgaben stürzen durfte. 

Ein paar Bilder aus Port Washington (bevor ich meine Kamera zerstört habe):

Kommentar hinterlassen