Letztes Wochenende war Homecoming, ein Wochenende bei dem Ehemalige von unserer Uni vorbeischauen und es dementsprechend diverse Events und ähnliches gibt.
Samstagmorgens gibt es die Homecoming-Parade, das ist so ähnlich wie ein Faschingsumzug, nur dass hier die Studentenorganisationen, Teams und lokale Geschäfte durch die Straßen marschieren. Die letzten zwei Jahre habe ich die irgendwie immer verschlafen, aber dieses Mal habe ich es tatsächlich mit meiner Mitbewohnerin hingeschaft. Wie beim Fasching werden hier auch Bonbons von den Wägen geworfen, leider standen wir strategisch ungünstig vor etwa fünfzehn fanatischen Kindern… bis Lalaina sich in die Masse warf und unter mörderischen Bedingungen einem Drittklässler einen Lolli vor der Nase wegschnappte!

Danach gibt es den Renaissance Fair, eine Art Markt bei denen verschiede Studentenorganisationen Sachen und Essen verkaufen, um Geld für ihre Organisationen zu bekommen. Der International Club hat zum Beispiel Sushi verkauft, der Deutschklub Sachertorte und Bienenstich und der Spanischclub Nachos und Salsa. Leider war das Wetter nicht so super, etwas regnerisch und ziemlich kalt (obwohl ich zwei Pullis, zwei Paar Socken, Schal, Jacke und Handschuhe anhatte!), deshalb haben wir nach ein paar Runden die meiste Zeit um den Kepabgrill gedrängt verbracht.

Samstagnachmittag gibt es dann noch das berühmt-berüchtigte Oktoberfest. Solange man über 21 ist, kann man da mit seiner Mensakarte rein, und kann so viel “deutsches” Essen (Bratwurst, Sauerkraut, Hamburger, Baked Beans und Brownies) und so viel Bier wie man schafft und möchte haben. Und tolle Polkamusik gibts auch noch gratis. Ist meist eine Mordsgaudi, und die Studenten freuen sich, dass ihre Studiengebühren endlich für “etwas ordentliches” verwendet werden. ;) Nach einer Weile kam Rilind auf die Idee, wir sollten doch mal irgendwelche Ehemaligen anquatschen. Ich habe ausgesucht und Rilind hat sie dann angesprochen, und daraus entwickelten sich zwei wirkliche interessante Gespräche mit Louis, die 1956 ihren Abschluss gemacht hat, und Ludi, der 1948 mit der Uni fertig war (und die Uni lediglich aus zwei Gebäuden bestand.)

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