Archiv für die ‘Kulinarischer Jakobsweg’ Kategorie

Therapeutisches Backen

8. Februar 2012

Obwohl mein zweites Trimester erst vor ein paar Wochen angefangen hat, laufen meine Kurse schon auf Hochtouren. Bis Ostern müssen wir eine Zeitschrift, und bis Ende Mai ein, eventuell sogar zwei, Bücher komplett produzieren (was alles von Design über Finanzen und rechtliche Fragen, Marketing und Werbung, bis hin zu Textbeschaffung und Korrekturlesen bedeutet), und nebenbei um unsere Dissertation und ein Praktikum kümmern.

Nach einem langen Tag an der Uni am Montag habe ich meinen Stress deshalb kurzerhand in Backwaren umgewandelt und ein paar Kekse zum Ausgleich gebacken. Dabei rausgekommen sind diese Haferflockenkekse mit Schokoladenstücken und Pekannüssen, die ich aus den USA als Oatmeal cookies kenne und wirklich lecker sind. Und auch wenn’s sich portionsmäßig immer nur schlecht für eine Person bäckt, haben meine Freunde mir gestern bereits überaus dankbar beim Vernichten geholfen.

Lebkuchenmänner

11. Dezember 2011

Der zweite Teil meiner Weihnachtsbäckerei bestand aus diesen Lebkuchenmännern (bzw. -schneemännern):

Thanksgiving

10. Dezember 2011

Vor etwa zwei Wochen haben ein paar Freunde und ich zusammen Thanksgiving gefeiert. Zwar ist niemand von uns Amerikanisch, aber da Brian aus Kanada kommt und ich das Ganze ja aus meinem Studium in Iowa kenne, war es eine gute Gelegenheit für eine kleine Feier mit leckerem Essen.

Brian und ich haben Freitagabend alles nötige (inklusive gefrorenem Truthahn) besorgt, das Vögelchen über Nacht irgendwie zum Auftauen bekommen und ich habe mich dann Samstagnachmittag daran gemacht, es gut geölt und gewürzt in den Ofen zu schicken. (Da hat sich das Thanksgiving-Kochen mit Verena in den letzten Jahren durchaus bezahlt gemacht.) Außerdem hatte ich vorher schon Pekannuss-Kuchen und Cranberrysoße gemacht, und während Brian seine Expertise bei den Maiskolben und Süßkartoffeln ausließ, haben Alan und ich uns zusammen an den Kartoffelbrei, Röstkartoffeln, Füllung und die Bratensoße gemacht.

Brian tranchiert ganz profimäßig den Truthahn.

Es hat alles sehr, sehr lecker geschmeckt, und nach dem Nachtisch sind wir alle (auch wenn wir schon etwas vollgestopft waren) auf den Edinburgher Weihnachtsmarkt um Glühwein zu trinken und Riesenrad zu fahren.

Die Jungs (links Brian, rechts Alan) schauen ganz zufrieden mit ihren Kochkünsten aus.

Zimtsterne

8. Dezember 2011

Hatte gestern endlich mal ein bißchen Zeit um was zu backen:

Katinka backt… Rudel rudel Apfelstrudel

21. November 2010

Da ich momentan einen völligen Überfluss an Äpfeln habe und mit dem Essen irgendwie nicht so ganz nach komme, habe ich gestern mal einen Apfelstrudel gebacken. (Damit mein Regal nicht völlig überquellt.) Nach einigem Suchen habe ich auch endlich Blätterteig im Supermarkt gefunden und dann ging’s los. Ich habe mal wieder ein paar Fotos davon gemacht, die ihr euch hier mal anschauen könnt:

Nachdem ich den Strudel mit etwas verquirltem Ei bestrichen hatte und in den Ofen geschoben hatte, blieb natürlich noch das Meiste vom Ei übrig. Damit das nicht umkommt, habe ich eben eine Vanillesoße draus gemacht, die braucht man ja eigentlich eh für den Strudel. Leider hatte ich kein richtiges Gefäß mehr übrig, wo ich die fertige Soße dann rein machen konnte (Studentenküche halt), aber ich hatte noch einen leeren Honigbären, den ich dann einfach zum Vanillebären umgetauft habe. Wieder ein Problem gelöst! Nach 50 Minuten war der Apfelstrudel dann fertig und gaanz lecker.

Katinka kocht… Tomaten- & Brotsuppe

16. Oktober 2010

Heute hatte ich richtig Hunger auf Tomatensuppe. Aber nicht so dünne Dosensuppe, sondern was Richtiges. Mein Mittagessen hatte sich heute nämlich auf einen Müsliriegel beschränkt und das Loch im Magen war dementsprechend etwas größer. Außerdem wollte ich das Rezept aus Jamie Olivers Italienkochbuch für die Tomaten- und Brotsuppe schon länger mal ausprobieren.

Also machte ich mich mit meinem Auto auf zu Walmart, wo ich alles einsammelte, was ich so brauchte. Leicht verwirrend: Dosentomaten stehen NICHT bei dem Schild, das groß und breit “Dosengemüse” verkündet, sondern einen Gang weiter in der Rubrik “Tomatensoße”. Hätte ich ja auch gleich drauf kommen können, ne?

Dann fing das Kochen an, und da ich grade meine Kamera zur Hand hatte, hab ich auch ein paar Bilder festgehalten:

Das Endergebnis ist streng genommen für eine Suppe zwar etwas dickflüssig, macht aber satt und ist (und das ist ja am Wichtigsten) saumäßig lecker.

Nachtrag:

Wo ich grade in der Küche war, hab ich auch noch einen “New York Style” (behauptet zumindest das Rezept)-Streuselkuchen gebacken: